Stimulateur en silicone blanc posé sur un socle de verre, fond de satin rose

Silikon, Glas, Metall: Welches Material soll man für einen Sextoy wählen?

Oft wird ein Accessoire nach seiner Form oder Farbe ausgewählt. Das Material hingegen rückt in den Hintergrund. Das ist schade: Es bestimmt die Empfindungen, die Pflegeleichtigkeit, die Lebensdauer und vor allem, womit Sie Ihre Schleimhäute in Kontakt bringen.

Das Schlüsselkonzept: porös oder nicht porös

Ein nicht poröses Material hat eine geschlossene Oberfläche: Nichts dringt ein, eine Wäsche genügt, um es perfekt sauber zu machen. Ein poröses Material weist unsichtbare Mikrokavitäten auf, die Feuchtigkeit und Bakterien zurückhalten, die keine Reinigung vollständig erreicht.

Dies ist das einzige wirklich nicht verhandelbare Kriterium. Alles andere ist Geschmackssache.

Silikon: die sichere Wahl

Nicht porös, flexibel, weich, hypoallergen, hitzebeständig und in wenigen Sekunden zu reinigen. Es ist das Referenzmaterial ernsthafter Marken und das, was wir für einen ersten Kauf uneingeschränkt empfehlen.

Wichtiger Hinweis: Keine Gleitmittel auf Silikonbasis verwenden, da dies die Oberfläche beschädigen kann. Ein Gleitmittel auf Wasserbasis ist in Ordnung.

Für wen: Alle, insbesondere Personen mit empfindlicher Haut. Siehe unsere Dildos und Vibratoren.

Borosilikatglas: der unterschätzte Versuch

Das Wort „Glas“ beunruhigt. Zu Unrecht: Borosilikat ist dasselbe Glas wie das von Ofenformen, das für thermische Schocks konzipiert wurde. Es ist absolut nicht porös, unvergleichlich gleitfähig und mit absolut allen Gleitmitteln kompatibel.

Sein wahrer Vorteil liegt woanders: Es speichert die Temperatur. Ein paar Minuten in einem Glas lauwarmem oder kühlem Wasser und Sie fügen eine sensorische Dimension hinzu, die nichts anderes reproduziert.

Für wen: Diejenigen, die präzise und feste Empfindungen wünschen oder das thermische Spiel erkunden möchten.

Metall: Gewicht als Empfindung

Edelstahl spielt auf zwei Registern: perfekte Gleitfähigkeit und eine spürbare Masse. Diese Dichte sorgt für einen sehr geschätzten kontinuierlichen Druck auf interne Bereiche. Wie Glas eignet es sich für das Warm-/Kaltspiel und lässt sich mühelos reinigen.

Für wen: Liebhaber klarer Empfindungen. Zu vermeiden, wenn Sie Flexibilität suchen.

ABS: der Träger der Technologie

Dieser starre, nicht poröse Kunststoff wird für Vibratorgehäuse und die meisten Pulsationsstimulatoren verwendet. Er überträgt Vibrationen, ohne sie zu absorbieren, was weiches Silikon weniger gut kann. Man findet ihn daher oft in Kombination: ABS-Gehäuse, Silikon-Kontaktfläche.

Für wen: Alle elektronischen Accessoires. Achten Sie bei der Reinigung auf die Wasserdichtigkeit.

TPE, TPR und „Jelly“: kennenlernen, um böse Überraschungen zu vermeiden

Diese weichen Elastomere sind preiswert und fühlen sich sehr realistisch an. Aber sie sind porös, hitzeempfindlich und zersetzen sich mit der Zeit: Die Oberfläche wird klebrig, der Geruch ändert sich.

Das ist kein Grund, sie zu verbannen, sondern sie bewusst einzusetzen: mit Kondom, zur individuellen Nutzung und regelmäßigem Austausch. Viele realistische Masturbatoren verwenden diese Materialien, weil kein anderes diese Haptik reproduziert.

Die Zusammenfassung in einer Zeile

  • Sie sind Anfänger? Silikon, ohne zu zögern.
  • Sie wünschen Festigkeit und thermisches Spiel? Glas oder Metall.
  • Sie wünschen starke Vibrationen? ABS und Silikon kombiniert.
  • Sie suchen den Realismus des Tastsinns? TPE, mit Kondom und regelmäßigem Austausch.

Noch etwas: Das Material ist immer in unseren Produktbeschreibungen angegeben. Wenn es nirgendwo bei einem Verkäufer angegeben ist, ist das selten ein gutes Zeichen.

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