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Geisha-Kugeln: Wozu sie dienen und wie man richtig damit anfängt

Nur wenige Accessoires sind so vielen Missverständnissen ausgesetzt. Geisha-Kugeln sind weder ein exotisches Gadget noch ein medizinisches Gerät: Es sind intern getragene Gewichte, die den Beckenboden trainieren, jenen muskulären Hängematten, der Blase und Gebärmutter stützt.

Wie es konkret funktioniert

Einmal eingesetzt, übt die Kugel einen leichten Zug nach unten aus. Der Beckenboden zieht sich instinktiv zusammen, um sie zu halten. Dies sind unwillkürliche Mikrokontraktionen, die während des gesamten Tragens wiederholt werden. Modelle mit doppelter Kugel verstärken das Phänomen durch eine leichte interne Schaukelbewegung.

Ein straffer Beckenboden ist nicht nur eine Frage des Vergnügens: Er bedeutet auch weniger Harnverlust bei Belastung und eine bessere Stabilität im Alter.

Eine wichtige Vorsichtsmaßnahme

Beginnen Sie nach einer Geburt nicht alleine. Die Beckenbodenrehabilitation erfolgt mit einer Hebamme oder einem Physiotherapeuten, der zunächst überprüft, ob kein Organvorfall vorliegt. Die Kugeln kommen danach zur Pflege. Bei Schmerzen, einer bestehenden Infektion oder einem kürzlich eingesetzten Intrauterinpessar fragen Sie Ihren Arzt um Rat. Dieser Leitfaden ersetzt keine medizinische Beratung.

Das richtige erste Modell wählen

Das Gewicht an erster Stelle

Das ist das wichtigste Kriterium. Man beginnt leicht, etwa 30 bis 50 Gramm. Eine von Anfang an zu schwere Kugel trainiert nicht mehr: Sie rutscht, weil der Beckenboden noch nicht stark genug ist, um sie zu halten. Man steigert dann schrittweise.

Eine oder zwei Kugeln?

Eine einzelne Kugel ist am Anfang einfacher zu handhaben. Das doppelte Modell, länger, bietet ein umfassenderes Training, erfordert aber etwas Übung.

Die Rückholkordel

Nicht verhandelbar. Überprüfen Sie, ob sie fest mit dem Körper der Kugel verbunden und aus einem nicht porösen Material, vorzugsweise Silikon, gefertigt ist. Eine Stoffkordel speichert Feuchtigkeit.

Das Material

Silikon für Weichheit und Pflege, Glas oder Metall für ein konzentriertes Gewicht in einem kleineren Volumen.

Die Gebrauchsanweisung, ohne Geheimnisse

  1. Hände waschen, Kugel reinigen.
  2. Eine kleine Menge Gleitmittel auf Wasserbasis auf die Kugel auftragen, niemals innen: Zu viel Gleitmittel würde sie rutschen lassen.
  3. Im Liegen oder in der Hocke entspannt einführen. Die Kordel bleibt außen.
  4. Beginnen Sie mit 15 Minuten pro Tag, indem Sie normal zu Hause gehen. Steigern Sie schrittweise auf bis zu einer Stunde.
  5. Durch vorsichtiges Ziehen an der Kordel in Hockstellung entfernen.

Drei bis vier Sitzungen pro Woche genügen. Wie bei jedem Muskel zahlt sich Regelmäßigkeit aus, nicht Intensität.

Klassische Fehler

  • Damit schlafen. Der Muskel braucht Erholung, und zu langes Tragen ermüdet ihn, anstatt ihn zu stärken.
  • Zu schwer beginnen. Das ist der beste Weg, um in der ersten Woche entmutigt zu werden.
  • Trotz Beschwerden darauf bestehen. Eine gut platzierte Kugel ist kaum zu spüren. Wenn sie schmerzt, ist sie falsch positioniert oder ungeeignet.

Unsere Modelle finden Sie in der Kategorie Für Sie. Und wenn Sie unsicher sind, welches Gleitmittel Sie verwenden sollen, hilft Ihnen unser Artikel über die Wahl des Gleitmittels, den häufigsten Fehler zu vermeiden.

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